Sommertour mit Nora Seitz: Innovation, Engagement und starke Unternehmen in unserer Region

Unterwegs bei Unternehmen, die Anpacken, gestalten und Zukunft schaffen

Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Nora Seitz war ich im Rahmen unserer Sommertour unterwegs, um mit Unternehmerinnen und Unternehmern, Beschäftigten und Verantwortlichen unserer Region ins Gespräch zu kommen. Unser Ziel: zuhören, verstehen und erfahren, welche Herausforderungen die Betriebe aktuell beschäftigen – aber vor allem auch, welche Ideen, Innovationen und Lösungen sie entwickeln.


Was uns auf dieser Tour besonders beeindruckt hat: Trotz vieler Veränderungen und anspruchsvoller Rahmenbedingungen begegnen uns überall Menschen, die mit großem Engagement, Kreativität und unternehmerischem Mut ihre Unternehmen weiterentwickeln und Arbeitsplätze sichern. Unsere Region lebt von diesen starken Mittelständlern, sozialen Einrichtungen und innovativen Betrieben.


Anitas GmbH – Dienstleistungen mit Herz und Verantwortung

Den Auftakt unserer Sommertour bildete die Anitas GmbH, ein traditionsreiches Unternehmen im Bereich Glas- und Gebäudereinigung sowie Hausmeisterdienstleistungen. Seit 1997 ist der Betrieb am Markt aktiv und beschäftigt heute rund 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an verschiedenen Standorten. Die Einsatzgebiete reichen von Chemnitz über Zwickau bis Dresden/Radebeul.


Im Gespräch wurde deutlich, wie wichtig verlässliche Rahmenbedingungen für Dienstleistungsunternehmen sind. Themen wie der Zugang zu Führerscheinklassen, die Herausforderungen durch mögliche Veränderungen bei Minijobs oder auch die Rahmenbedingungen für niederschwellige Entlastungsleistungen standen im Mittelpunkt.


Gleichzeitig beweist das Unternehmen, wie wichtig diese Dienstleistungen für unsere Gesellschaft sind: Gerade im Bereich der Unterstützung älterer Menschen leisten solche Angebote einen wertvollen Beitrag zur Entlastung von Familien und zur Sicherung von Lebensqualität.

GAB Gesellschaft für Arbeits- und Sozialförderung – Hilfe, die ankommt

Bei der GAB Gesellschaft für Arbeits- und Sozialförderung wurde klar, welche wichtige Rolle soziale Einrichtungen für den Zusammenhalt in unserer Region spielen.


Mit rund 60 Mitarbeitenden an mehreren Standorten – unter anderem in Glauchau, Meerane, Hohenstein-Ernstthal und Wüstenbrand – verbindet die GAB soziale Unterstützung mit konkreter Hilfe im Alltag. Besonders die Tafel, die Möbelbörse und das Sozialkaufhaus in Hohenstein-Ernstthal sind wichtige Anlaufstellen für Menschen, die Unterstützung benötigen.


Die steigende Zahl Hilfesuchender, gestiegene Energie- und Kraftstoffkosten sowie die Sicherung der Lebensmittelversorgung waren wichtige Gesprächsthemen. Gleichzeitig beeindruckt, wie viel durch ehrenamtliches Engagement, Bundesfreiwilligendienst und die Unterstützung durch Förderprogramme möglich gemacht wird.


Die „Löffelstube" zeigt beispielhaft, wie Lebensmittel sinnvoll weitergegeben und Menschen in schwierigen Situationen unterstützt werden können. Solche Projekte verdienen unsere Anerkennung und unsere politische Aufmerksamkeit.

Koch Maschinenbau GmbH & Co. KG – Präzision aus Tradition
Bei Koch Maschinenbau in Hohenstein-Ernstthal konnten wir erleben, wie ein mittelständisches Familienunternehmen mit Tradition und technischem Know-how erfolgreich am Markt besteht.


Seit der Gründung der Maschinenbau-Werkstatt im Jahr 1946 hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt. Heute fertigt Koch mit rund 28 Mitarbeitenden Präzisionsteile für unterschiedlichste Anwendungen.


Im Mittelpunkt des Gesprächs standen Themen wie Fachkräftesicherung, Bürokratieabbau und die steigenden Kostenbelastungen für Unternehmen. Besonders erkennbar wurde: Unsere mittelständischen Betriebe brauchen vor allem eines – verlässliche politische Rahmenbedingungen, damit sie investieren, ausbilden und langfristig planen können.


GAFUG Bildungsgesellschaft mbH – Chancen durch Bildung schaffen

Ein besonderer Besuch war auch die Station bei der GAFUG Bildungsgesellschaft mbH. Das Unternehmen feiert in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen und steht mit seinen Angeboten für Bildung, Ausbildung und soziale Verantwortung.


Mit über 125 Mitarbeitenden an sieben Standorten bietet die GAFUG ein breites Spektrum: von Berufsorientierung und Berufsvorbereitung über Ausbildung und Weiterbildung bis hin zu Kinderbetreuung, Schulsozialarbeit und Jugendwohngruppen.


Besonders wichtig ist die Arbeit mit jungen Menschen, die beim Übergang von Schule in Ausbildung besondere Unterstützung benötigen. Die Gespräche haben verdeutlicht, wie entscheidend eine gute Zusammenarbeit zwischen Schulen, Arbeitsagentur, Bildungsträgern und Politik ist, um jungen Menschen Perspektiven zu eröffnen.


Wattana GmbH – Tradition trifft Innovation

Bei der Wattana GmbH konnten wir ein Unternehmen kennenlernen, das seit Jahrzehnten für Qualität im Bereich Berufs- und Sicherheitsbekleidung steht.


Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln und produzieren Lösungen, die täglich für Sicherheit am Arbeitsplatz sorgen. Dabei spielen Innovation, Digitalisierung und nachhaltige Produktionsprozesse eine immer größere Rolle.


Auch hier war das Fazit: Unternehmen brauchen die richtigen Rahmenbedingungen, um Innovationen voranzutreiben und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.


Sternberg GmbH – Spezialist mit weltweiter Bedeutung

Die Sternberg GmbH steht eindrucksvoll dafür, dass auch Unternehmen aus unserer Region international erfolgreich sein können.


Seit 1919 produziert das Unternehmen hochwertige Schrauben- und Verbindungstechnik sowie Präzisionsdrehteile. Mit über 125 Beschäftigten hat sich Sternberg auf individuelle Lösungen spezialisiert und verfügt in vielen Bereichen über eine besondere Marktposition.


Wir haben gesehen, dass Spezialisierung, Qualität und technisches Know-how wichtige Erfolgsfaktoren unseres Wirtschaftsstandortes sind.


KEBA Handover Automation Germany GmbH – Digitalisierung aus Sachsen

Bei KEBA Handover Automation konnten wir erleben, wie innovative Technologien aus unserer Region weltweit eingesetzt werden.


Das Unternehmen entwickelt intelligente Übergabe- und Automationssysteme, unter anderem für Schlüssel, Arbeitsmittel, Textilien und Dokumente. Mit rund 120 Beschäftigten am Standort ist KEBA Teil einer international erfolgreichen Unternehmensgruppe mit Standorten in zahlreichen Ländern.


Besonders spannend waren die Einblicke in die Bereiche Digitalisierung, industrielle Automation und Energieanwendungen. Gleichzeitig wurde deutlich, wie wichtig klare und praktikable europäische Regelungen im Bereich Digitalisierung und Datennutzung sind.


Pro4tex GmbH – Hightech-Textilveredlung aus Limbach-Oberfrohna

Den Abschluss unserer Sommertour bildete die Pro4tex GmbH in Limbach-Oberfrohna.
Das Unternehmen gehört zu den bedeutenden Spezialisten im Bereich Textilveredlung und veredelt Wirk- und Strickwaren für Kunden aus ganz Deutschland. Mit rund 80 Mitarbeitenden ist Pro4tex aktuell voll ausgelastet und investiert sogar in eine neue, hochinnovative Produktionslinie.


Dieser Besuch war ein besonders positives Beispiel dafür, dass Unternehmen auch unter schwierigen Bedingungen wachsen und in die Zukunft investieren können.


Natürlich beschäftigen auch Pro4tex die hohen Energiepreise und die Frage nach international wettbewerbsfähigen Rahmenbedingungen. Umso wichtiger ist es, die Unternehmen bei ihrer Entwicklung zu unterstützen und ihnen Planungssicherheit zu geben.

Gemeinsam im Dialog für unsere Region

Die Sommertour hat einmal mehr gezeigt: Unsere Region ist geprägt von engagierten Unternehmerinnen und Unternehmern, innovativen Ideen und Menschen, die Verantwortung übernehmen.

Es war besonders wertvoll, diese Gespräche gemeinsam mit Nora Seitz als Bundestagsabgeordnete zu führen. Viele Themen, die Unternehmen beschäftigen, machen nicht an politischen Ebenen halt. Fragen rund um Energiepreise, Bürokratie, Fachkräfte, Digitalisierung, Fördermöglichkeiten oder soziale Herausforderungen betreffen sowohl die Landes- als auch die Bundespolitik.

Der direkte Austausch vor Ort ist deshalb unverzichtbar. Nur wenn wir zuhören und die Erfahrungen aus der Praxis aufnehmen, können wir gute politische Rahmenbedingungen schaffen.
Mein Fazit nach dieser Sommertour: Unsere Unternehmen sind bereit, Zukunft zu gestalten. Sie brauchen dafür keine neuen Hürden, sondern Vertrauen, Verlässlichkeit und politische Unterstützung.