Gute Nachrichten aus unserem Wahlkreis:

Hier geht etwas voran!

Oft sprechen wir darüber, was schwierig ist, wo es Probleme gibt und was noch besser werden muss. Das ist wichtig. Aber genauso wichtig ist es, den Blick auf das zu richten, was gelingt. Und davon gibt es in unserem Wahlkreis einiges zu berichten.
In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche Investitionen auf den Weg gebracht, wichtige Projekte abgeschlossen und neue Perspektiven für unsere Städte und Gemeinden geschaffen. Ob Infrastruktur, Bildung, Wirtschaft, Freizeit, Kultur oder Ehrenamt: Unsere Region entwickelt sich weiter.


Aus Industriegeschichte wird Zukunft


Eine besonders große Zukunftschance bietet sich Oberlungwitz. Die Stadt wurde 2026 neu in das Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren" aufgenommen. Allein in diesem Jahr werden rund 8,1 Millionen Euro bewilligt; bis 2040 kann Oberlungwitz mit insgesamt rund 10 Millionen Euro Fördermitteln rechnen. Im Mittelpunkt steht die Revitalisierung des ehemaligen Industrieareals der ROGO-Werke. Denkmalgeschützte Gebäude sollen saniert, neue Wegeverbindungen geschaffen und Grün- und Aufenthaltsbereiche aufgewertet werden. Aus einem Stück Industriegeschichte soll ein lebendiger Ort für die Zukunft werden.

Auch der CAP-Markt in Oberlungwitz wurde umfassend modernisiert und Ende Juli wiedereröffnet. Damit bleibt eine wichtige Einkaufsmöglichkeit vor Ort erhalten und präsentiert sich gleichzeitig moderner und attraktiver.


Gersdorf: Das Sommerbad kommt zurück


Kaum ein Projekt ist emotional so eng mit dem Ort verbunden wie der Wiederaufbau des Gersdorfer Sommerbades. Nach der verheerenden Schlammlawine im Jahr 2022 schien lange unklar, ob und wann das Bad zurückkehren kann. Im Mai 2026 fiel nun der Startschuss für den Wiederaufbau.
Der Freistaat stellt dafür 4,5 Millionen Euro Fördermittel bereit. Die ersten Bauleistungen sind vergeben, die Abrissarbeiten weitgehend abgeschlossen und die weiteren Gewerke beauftragt. Wenn alles nach Plan läuft, soll 2028 wieder regulär gebadet werden können. Geplant sind unter anderem ein 25-Meter-Becken mit fünf Bahnen, ein Nichtschwimmerbereich, neue Technik, Sanitäranlagen und Liegewiesen.
Das ist mehr als ein Bauprojekt: Es ist ein Zeichen dafür, dass sich Beharrlichkeit lohnt und eine Gemeinschaft auch nach einem schweren Rückschlag wieder nach vorne schauen kann.


Limbach-Oberfrohna investiert in Lebensqualität


Auch in Limbach-Oberfrohna stehen die Zeichen auf Entwicklung. Insgesamt 6,45 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung stehen für zehn Projekte zur Verfügung. Sie reichen von mehr Stadtgrün und einer besseren Wasserversorgung der Teiche über einen neuen Erlebnisspielplatz und eine Fahrradservicestation bis zur barrierefreien Gestaltung der Außenanlagen am „Haus am Wasserturm". Auch der historische Wasserturm soll künftig besser in Szene gesetzt werden.
Parallel wird kräftig in den Amerika-Tierpark investiert. Die Affen- und Sittichanlage wird mit einem Gesamtvolumen von rund 2,3 Millionen Euro modernisiert. Die Arbeiten haben im Juni begonnen; bis Ende 2027 soll eine moderne und naturnahe Anlage entstehen.
Und auch im Kleinen gibt es erfreuliche Nachrichten: Das neue „Inkaland" wurde Ende Mai eröffnet und das Murmeltiergehege um rund 50 Quadratmeter erweitert. Hier zeigt sich, wie viel durch Engagement von Stadt, Tierparkförderverein und regionalen Unterstützern bewegt werden kann.


Besser unterwegs und besser angebunden


Eine weitere gute Nachricht für Limbach-Oberfrohna ist die Fertigstellung des rund 2,2 Kilometer langen Rad- und Landwirtschaftsweges zwischen Kaufungen und Bräunsdorf. Rund 830.000 Euro wurden investiert, 85 Prozent davon wurden gefördert. Der neue Weg bietet insbesondere für Schülerinnen und Schüler sowie Berufspendler eine sichere Alternative zur stark befahrenen S 249.


Hohenstein-Ernstthal: Infrastruktur, Tourismus und Tradition


Auch Hohenstein-Ernstthal hat in den vergangenen Monaten viele positive Signale gesendet. Nach rund zwei Jahren Bauzeit wurde die Zechenstraße grundhaft erneuert und im Juli wieder freigegeben. Rund 1,85 Millionen Euro wurden investiert, davon mehr als 700.000 Euro Fördermittel. Neben der Straße wurden Gehwege, Beleuchtung, Entwässerung und Breitbandversorgung erneuert.
Nach mehr als elf Jahren öffnete außerdem das traditionsreiche Berggasthaus auf dem Pfaffenberg wieder seine Türen. Ein Stück Heimat und Ausflugskultur kehrt damit zurück.
Für die Freiwillige Feuerwehr im Hüttengrund konnten wir erreichen, dass die dort notwendigen Sanitäranlagen gebaut werden können.
Und dann natürlich der Sachsenring: Beim MotoGP 2026 kamen unglaubliche 261.813 Besucherinnen und Besucher – bereits zum fünften Mal in Folge ein neuer Besucherrekord. Die Polizei zog trotz dieser enormen Zahl eine positive Bilanz. Das Motorsportwochenende verlief insgesamt friedlich und störungsarm. Der Sachsenring ist damit nicht nur ein sportliches Aushängeschild, sondern ein wichtiger Tourismus- und Wirtschaftsfaktor für die gesamte Region.

Investitionen in unsere Gemeinden


Auch Callenberg blickt nach vorn. An der Grundschule wurde im Juli der offizielle Startschuss für den Hortanbau gegeben. Gleichzeitig konnten alle 41 Viertklässler erfolgreich ihre Grundschulzeit abschließen. Investitionen in Betreuung und Bildung sind Investitionen in die Zukunft unserer Kinder und damit in die Zukunft unserer Gemeinden.
Eine andere schöne Nachricht aus Callenberg kommt aus dem Bereich der kommunalen Zusammenarbeit: Die langjährige Verbindung zu Bad Buchau wurde im Juni offiziell in eine Städtepartnerschaft überführt. Damit wird aus einer gewachsenen Freundschaft eine feste Partnerschaft, von der Vereine, Feuerwehren, Bauhöfe und Bürger beider Gemeinden profitieren können.
In Niederfrohna fließen derweil Fördermittel in die Zukunft des Breitensports und des Schulstandortes. Die Sportstätte wird modernisiert, unter anderem mit neuen Duschen und Umkleiden, einer angepassten Heizungsanlage und LED-Technik. Auch die Schulturnhalle und ihr Umfeld werden aufgewertet.
Und Niederfrohna hat in diesem Jahr einen ganz besonderen Grund zum Feiern: Die Freiwillige Feuerwehr konnte ihr 150-jähriges Bestehen begehen. 150 Jahre Einsatz für andere – das steht für Ehrenamt, Verlässlichkeit und gelebte Gemeinschaft.


Kultur gehört ebenfalls zur Stärke unserer Region


Gute Nachrichten bedeuten nicht nur Bauprojekte und Förderbescheide. Sie bedeuten auch Kultur, Begegnung und Ehrenamt. Im Sommer fand die 56. Sächsische Chor- und Instrumentalwoche in Hohenstein-Ernstthal statt. Das Abschlusskonzert wurde am 1. August in der Marienkirche Gersdorf aufgeführt.


All diese Beispiele zeigen: In unserem Wahlkreis wird investiert, modernisiert, saniert, gefeiert und Neues geschaffen.


Natürlich gibt es weiterhin Herausforderungen. Aber gerade deshalb lohnt sich der Blick auf das, was gelingt. Auf Fördermittel, die vor Ort ankommen. Auf Menschen, die Projekte voranbringen. Auf Vereine und Ehrenamtliche, die ihre Heimat gestalten. Und auf Kommunen, die Verantwortung übernehmen.
Unser Wahlkreis ist in Bewegung. Und es gibt viele gute Gründe, mit Zuversicht nach vorn zu schauen, und trotzdem bleibt noch viel zu tun. Ich klemm´ mich weiter dahinter!